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Der Mond

Der Mond leuchtet ihr hell den Weg,
nach ein paar Minuten sie weinend an
seinem Grabe steht.


Sie trug die Hoffnung auf Lüge und Schein,
doch nun weiss sie, sie ist für immer allein.


Sie denkt mit Freude an gemeinsame Stunden,
doch diese sind jetzt mit ihm entschwunden.

In das Reich der Erinnerung und der Toten er
schwand, und sie nichts mehr sah was sie an
das Leben band.


Sie konnte ihn spüren, seine Haut seine Hand,
doch war er so fern in einem anderen Land.


Mit Tränen im Gesicht schlief sie später ein
und fand so einen Weg um bei ihm zu sein.


So ging das dann Jahr für Jahr, und irgendwann
war auch ihre Zeit da.


Sie folgte ihm in das ferne Land, wo sie dann ihn
und ihre Liebe wieder fand

 

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